Thomas Haag – Jazzgitarre und Akustische Gitarre

KW 8

am 23.Feb 2012

Live im “Wormser” am Montag, den 27.02. um 20 Uhr, eine Bluenite-Veranstaltung:

Duo Haag/Schwaller

see you ;-)

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KW 7

am 12.Feb 2012

Mein alter Plattenspieler funktioniert ja noch. Jetzt dreht sich die Vinyl-Platte und klingt auch noch passabel.
Whitney Houston sei die wohl schönste Frau, die er je gesehen habe, soll Elton John  gesagt haben. Wenn ein homosexuell veranlagter Mann das sagt, meint er wohl kaum die sexuelle Anziehung. Es ist eine Schönheit, die sich durch das Wesen eines Menschen ausdrückt. So empfand ich das damals auch, als ich mir 1985 ihre Platte 206978 Whitney Houston kaufte. Whitney Houston war zweifellos sexy. Aber die Schönheit und Strahlkraft ihrer Stimme ging darüber hinaus. Gerade läuft “Take Good Care Of My Heart” und ich lese auf dem Cover (Mann, war das damals auch schon so klein geschrieben?). Da oben rechts steht:

“God grant me the serenity to accept the things I cannot change, the courage to change the things I can and the wisdom to know the difference…”
Man muss wohl wachsam bleiben, um diese Weisheit zu behalten.

Gerade läuft: “The Greatest Love Of All” (siehe auch KW 3). Wir werden in den nächsten Tagen vermutlich oft ihre wunderschöne Stimme hören, die sich wie eine farbenprächtige Blume über den Torf der Welt erhebt.
Hier der Song von oder kurz vor ihrer `Entdeckung´. In diesem Sinne: “Memories”

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KW 6

am 08.Feb 2012

Heute probten Frank und ich für unseren Duo-Auftritt am 27.Februar. Um uns warm zu spielen und zum Soundcheck, legten wir einfach mal so los. Ich schickte ein paar kleine Motive melodischer Natur und auch etwas harmonisches, das schon länger in mir heranreift, durch die Gitarre, getränkt in ein Gefühl von Spannung – erwartungsvoll, verheißungsvoll, geheimnisvoll, ungewiss.

Frank begann einen Rhythmus dazu zu spielen und meine melodischen und harmonischen Riffs wurden mir durch die Einbettung in seinen vielschichtigen hypnotischen Beat in ihrer emotionalen Aussage erschreckend deutlich. Frappierend!

Wie bei unserem allerersten Treffen vor 3 Jahren bestätigte sich (wie schon so oft) auf´s Neue das direkte Verständnis füreinander im gemeinsamen Musizieren – unbewusst, ohne ersichtliches Zutun . . . der Gedanke tauchte auf, ob es denn am selben Sternzeichen (beide Fische) liegen könnte? ;)

Wie auch immer . . . wir werden dieses neue Stück am 27.02. im “Wormser” spielen!

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KW 5

am 29.Jan 2012

Ein erfreulicher Artikel ist über unser Duo und die CD “Sun´s Coming Out”  auf der Website Archtop-Germany von Andreas Polte zu lesen:

“Neue CD: Duo Haag/Schwaller “sun’s coming out” Mit Thomas Haag haben wir einen hochinteressanten Gitarristen gefunden, der mit seinem Doupartner Frank Schwaller an den Drums/Perc. eine groovende und vielfältige CD eingespielt hat… mehr…”

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KW 4

am 22.Jan 2012

Des Klassikers J.S.Bach ist des Jazz-Musikers Charlie Parker.
Oder etwas griffiger formuliert, i.S.v. ich weiß zwar um den Genitiv, habe aber Feierabend, öffne einen Knopf mehr am Hemd, flöze mich mit was zu trinken auf die Couch und gönn´ mir mal ´nen Dativ – also:

Was dem Klassiker sein J.S. Bach, das ist dem Jazz-Musiker sein Charlie Parker.

Charlie Parker steht für die Entstehung von Bebop. Er zeigte, was man aus mehr oder weniger einfachen aber gut komponierten Songs noch alles rausholen kann, wenn man sie harmonisch immer weiter verschachtelt, vergleichbar mit einem einfachen Satz, in den man zur Verdeutlichung hier noch einen Nebensatz einfügt, vielleicht da noch ein Attribut und des spielerischen Gestaltens wegen, des Genitivs nicht überdrüssig, man die Möglichkeit eines Trugschlusses während des Improvisierens in Erwägung zöge, wenn noch Zeit bliebe, um dann doch wieder, eines Ausflugs gleich, grammatikalisch nach Hause kommend in die kompositorisch grundlegenden Song-Harmonien zu münden.

. . . und das alles mit einer rhytmischen Brillianz, die gelegentlich unterschätzt wird ;)

Beispiel für die Umspielung einer Songmelodie:
“All the things you are”

Beispiel eines schon von der Komposition her angelegten Bebopstückes:
“Hot House”

Beispiel eines schon von der Komposition her angelegten Bebopstückes . . .
“A Night in Tunesia” (mit dem legendären Break nach dem Thema hier bei 1´17)
. . . zu dem anschließend mehrere Texte geschrieben wurden und das im Nachhinein zu einem Song wurde.

“A Night in Tunesia” gesungen von Sarah Vaughan

“A Night in Tunesia” gesungen von Chaka Khan
(hier mit dem eingeflochtenen Originalbreak von Charlie Parker bei 3´46 )

Über die Harmonien des Songs “How high the moon” (hier performed von Les Paul & Mary Ford live mit Tonband) schrieb Charlie Parker mit “Ornithology” seine eigene Melodie.

 

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KW 3

am 17.Jan 2012

George Benson z.B. kennt das Gitarrenspiel von Wes Montgomery (siehe KW 2) auch.

El Mar

Stella by Starlight

Dass er ausserdem noch gut singen kann (Ja, endlich! Heute gibt´s wieder einen Link zu Gesang), ist bei “The Greatest Love Of All” zu hören (einigen bekannt durch Whitney Houston) – ein Song, mit der bemerkenswerten Textstelle: “. . . I decided long ago, never to walk in anyone´s shadow . . .” Darüber kann man mal ein paar Minuten nachdenken.

Eine Ballade geht noch, oder?

Masquerade

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KW 2 – Nachtrag

am 16.Jan 2012

Wes Montgomery war der Jazzgitarrist, an dem sich vermutlich alle anderen Jazzgitarristen orientiert haben, direkt oder indirekt. Ein paar Videos von ihm habe ich entdeckt. Die Musiker haben hörbar Spaß beim spielen, gut auch zu sehen bei Nica´s Dream. Schönes Hörerlebnis wünsche ich.

Jingles

Round Midnight

Nica´s Dream

 

 

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KW 1/2012

am 04.Jan 2012

Prost Neujahr!

Willkommen in meinem Blog in 2012, diese Woche mit Konzertgitarre:

Welcome_demo

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KW 52

am 24.Dez 2011

Wie im letzten Beitrag versprochen:
Confidence (demo) schrieb ich voller Zuversicht, und in diesem Sinne wünsche ich

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2012

 

 

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KW 51

am 18.Dez 2011

Viele Menschen freuen sich in der Vorweihnachtszeit. Plätzchen backen, Weihnachtslieder, Kerzenlicht, der Geruch von Tannennadeln, Geschenke besorgen oder basteln; eine Stimmung von heimelig bis (im Großen und Ganzen) heiter gestresst. Was fehlt dieses Jahr noch zur weihnachtlichen Atmosphäre? Genau! Schnee! Vielleicht wird´s noch was: Let it snow von Michael Bublé. Hör ich da Zwischenrufe? Tatsächlich? Lieber keinen Schnee? Na dann vielleicht wie bei Joey+Rory: Let it snow (somewhere else) :)

Einige Menschen aber fallen in der Vorweihnachtszeit aus unterschiedlichsten Gründen in eine deprimierte Stimmung. Sie will so gar nicht zusammenpassen mit der allgemeinen Freude. Irgendetwas scheint nicht richtig zu sein. In einem sträubt es sich, sich mit der Vorfreude in der Adventszeit zu synchronisieren. Manchmal tut es gut, Musik zu haben, die sich mit dem eigenen seelischen Schmerz auf eine Stufe stellt, ihm etwas Raum und Zeit gibt, zu verweilen und sich dann allmählich in der Musik aufzulösen. Vor einigen Jahren erging es mir mal ähnlich und da schrieb ich Soultroubles (demo). Viel Spaß oder vielleicht eher: Gute Besserung!
In meinem nächsten Blog-Beitrag stelle ich eine schöne Eigenkomposition vor. Versprochen!

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